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Heraldik

Die Geschichte der Heraldik


Die Wappenkunde wird als Heraldik bezeichnet. Die ältesten Wappen sind seit etwa 1130 bekannt. Sie waren während der Kreuzzüge nötig, um den vollgerüsteten Krieger für Freund und Feind erkennbar zu machen. Diese Wappen wurden auf das Kampfschild gezeichnet und später auch auf den Rittermantel, der über der Rüstung getragen wurde. Diese heraldischen Zeichen wurden mit großem Stolz zur Schau gestellt. Um zu verhindern, dass es zwei gleiche Wappen gab, wurden diese von Herolden in Wappenbüchern registriert.

 

Die Wappenkunde ist ein wichtiger Bestandteil der Heraldik und der Geschichte. Die Heraldik vermittelt viele Erkenntnisse über den Lebensstil der Menschen im Mittelalter. Das Symbol auf einem Schild sagte normalerweise viel über die Person aus. Ein Sparren zum Beispiel symbolisierte Schutz und besagte, dass der Besitzer Heldentaten vollbracht hatte. Einige Wappen sind künstlerische Interpretationen des Namens des Besitzers (z.B. Fischer - Delfine und andere Fische). Viele Wappen offenbaren auch den Beruf. Auch abstrakte Charakteristika wie Wünsche, Träume oder Inspirationen des Wappenträgers können symbolisiert werden. Die Hoffnung wird dargestellt durch eine Weizengarbe, die Freude durch Blumengirlanden oder eine rote Rose. Kreuze drücken die religiöse Bindung der Person aus, früher kennzeichneten sie den Ritter als einen Veteranen der Kreuzzüge.

Wie die Familie Krause zu ihrem Namen kam und was der Name Krause bedeutet

Der Familienname Krause scheint charakteristischen Ursprungs zu sein. Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass er von der deutschen Sprache abgeleitet ist und von einem mittelnorddeutschen Erkennungsnamen "krus, krauß", wie' man eine Person mit naturgelockten, krausen, zerzausten und ungekämmten Haaren nannte, stammt. Da diese Beschreibung aber dem Register eines Namenverzeichnisses entnommen wurde, sagt uns dies auch, dass der Name Krause aus einer anderen Quelle entspringen kann. Der Familienname "Bell" gehörte z.B. zu einer Person, die in der Nähe einer Glocke gewohnt hat (Glockengießer, Glockenzieher), könnte aber auch von dem altfranzösischen Wort "bei" (schön), "der Hübsche", kommen. Allerdings kann der Name "Bei" auch einen Nachkommen von lsabel beschreiben, den "Bei" wurde als Abkürzung oder Kosewort für lsabel gebraucht.


Die verschiedenen Schreibweisen des Familiennamens.


Es gibt heutzutage von den meisten Zunamen verschiedene Schreibweisen und es ist nicht überraschend, dass auch vom Name Krause verschiedene Varianten existieren. Einige davon sind: Krauß, Kraus und Krause. Da der alte, vornehme Familienname Krause prozentual selten im allgemeinen Namenverzeichnis vertreten ist, könnte eventuell doch eine Variante dieses Namens zu Ihrer Verwandtschaft gehören.

Wenn Sie Nachforschungen über Ihren Familiennamen anstellen, werden Sie feststellen, dass auch dieser nicht immer in der gleichen Weise geschrieben wurde wie heutzutage. Es ist möglich dass jemand aus Ihrer Familie seinen Namen in der Vergangenheit geändert hat. Er kann schon Jahrzehnte in veränderter Schreibweise existieren, vielleicht kennen Sie sogar jemanden aus Ihrer Verwandtschaft der eine andere Schreibweise seines Familiennamens annahm. Änderungen in der Sprache, Sorglosigkeit und Unwissenheit des Schreibers trugen dazu bei, dass Ihr Name in veränderter Form weitergegeben wurde.

Nach der Erklärung wie es zu einem Familiennamen kommen konnte und der Beschreibung wie der Familienname Krause entstanden ist, folgt nun eine kurze Schilderung, wie man in verschiedenen Ländern vom Grundstand eines Berufes, Wohnsitzes, der Abstammung, oder aus charakteristischen Eigenschaften einen Familiennamen entwickelte.