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Gehörlosigkeit auf Briefmarken

Die Briefmarken, ich habe gesammelt, spreche verschiedene Bereiche des Themas „Gehörlosigkeit" an. Ein Bereich ist das Thema „Gehörlosenbildung". Dazu sind aus verschiedenen Anlässen Sondermarken und Sonderstempel in vielen Ländern der Welt erschienen.

10. Dezember 1931

(Niederlande): Sprecherziehung; es ist die älteste Briefmarke in der Sammlung von Pfarrer Eichler aus Dresden

 

09. Februar 1956

(Polen): 1. Schachweltmeisterschaft
der Gehörlosen in Zakopane

09. August 1969

(Jugoslawien): 11. Weltspiele der Gehörlosen in Belgrad

 

05. Juni 1973

(Deutsche Bundespost): Sondermarke zum Umweltschutz, hier das Thema „Lärmbekämpfung"

 

04. April 1978

(DDR): Samuel Heinicke. Aufl. 2,1 Mill.

30. März 1979

(Österreich): 200 Jahre Gehörlosenbildung in Österreich. Bronzerelief am Denkmal Kaiser Josef II. „Gehörlosigkeit" auf Briefmarken gesammelt von Pfarrer Ulrich Eichler aus Dresden

 

27. Juni 1980

Date von Ausgabe:
Anlass: 27. Juni 1980
Helen Keller (Campaigner für Behinderte) - Geburt Centenary

 

1980

15c (€ 0,80)
(USA): Helen Keller und Anne Sullivan Macy

 

10. Juli 1980

(Deutsche Bundespost): Kongreß für Bildung Hörgeschädigter Aufl. 22,7 Mill.

 

1981

(Maldives Island): Helen Keller und Ann Sulivan

 

10. Juni 1983

(USA): Thomas Hopkins Gallaudet (1787 - 1851). Er war Geistlicher und holte 1816 den gehörlosen Lehrer Laurent Clerc aus Paris nach Amerika und gründete mit ihm 1817 die erste amerikanische Gehörlosenschule in Hartfort/ Connecticut. Er ist der Vater des Gründers des Gallaudet College in Washington, Edward M. Gallaudet.

 

23. Dezember 1989

(Frankreich): Sondermarke für Abbe' Michel de P Epee, kath. Geistlicher, Gehörlosenlehrer und Seelsorger in Paris,
geb. 24. 11.1712 in Versailles, gest. 23.12.1789 in Paris.

Wegen seiner Weigerung, die Glaubensformel gegen den Jansesnismus zu unterschreiben, von der Priesterlaufbahn ausgeschlossen. Danach Jurastudium und Advokat. Gründet die erste Taubstummenanstalt für arme Kinder. Geht aus von der natürlichen Zeichensprache der Gehörlosen und entwickelt sie methodisch. Der Geist des Menschen entwickelt sich nur in einer kultivierten Sprache, der Schriftsprache. Um sie lesen und schreiben zu lehren, benutzt de l'Epee die Fingersprache. Sobald die Schrift gelesen und geschrieben werden kann, wird sie Grundlage des weiteren fortschreitenden Spracherwerbs. Die Schrift übernimmt die äußere Vermittlung des Spracherwerbs. Das Verständnis vermitteln die methodischen Zeichen. Noch mehr als de l'Epee Unterrichtsmethode beeindruckte seine Uneigennützigkeit und Hingabe, mit der er sich gerade der ärmsten Gehörlosen annahm.